1 Betrachte meine Krankheit nicht als etwas "Peinliches". Es ist
eine Tatsache- ich muß damit leben, und Du kannst Dich so
verhalten, daß es mir leichter fällt.
2 Benimm Dich mir gegenüber so normal wie möglich. Ich bin
auch mit meiner Krankheit ein vollwertiger Mensch.
3 Bemittleide mich nicht! Es mag gut gemeint sein, aber es ist
keine Hilfe
4 Glaube nicht, daß Du immer sofort etwas tun mußt, wenn ICH
nicht weiter weiß. Ich will und muß lernen, schwierige Situatio-
nen durchzustehen.
5 Nimm mir nicht Dinge aus der Hand, die ich noch selbst tun
kann. Ich brauche meine Erfolgserlebnisse, um mich aufzubauen.
6 Denke daran, daß ich manche Dinge langsamer oder "umständlicher"
tun muß als Du. Ich kann nur in meinem Tempo vorankommen-laß Du Dich
nicht aus der Ruhe bringen.
7 Zeige mir eindeutig, wenn Du für mich "da bist". Ich werde oft Deine
Hilfe und Dein Verständnis brauchen- aber ich will auch lernen, einmal zu warten.
8 Rede mit mir nicht ständig über die Krankheit-wir haben auch
anderen Gesprächsstoff.
9 Versuche mich so zu akzeptieren wie ich bin, auch wenn Du
mich nicht immer verstehen kannst.
10 Hab die Gelassenheit, Dinge anzunehmen, die Du nicht ändern kannst.
Hab den Mut, Dinge anzupacken, die Du ändern
kannst, und gewinne die Weisheit, das eine vom anderen zu
unterscheiden.